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Heute 23.08.2019 09:31:22 Quelle: dpa
ROUNDUP: Thyssenkrupp im Strudel von Übernahmespekulationen - Aktie steigt
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der kriselnde Industriekonzern Thyssenkrupp steht im Zentrum von Übernahmespekulationen. Im Mittelpunkt sind dabei zwei Bereiche: Die Aufzüge und der Stahl. Erstere will Konzernchef Guido Kerkhoff zumindest teilweise versilbern, um Geld in die chronisch leere Kasse zu bekommen. Die Stahlsparte als altes neues Kerngeschäft soll dagegen durch Zukäufe gestärkt werden. Der Konzern befindet sich derzeit in einer großangelegten Neuausrichtung, nachdem die EU-Kommission die Fusion seines Stahlgeschäfts mit dem europäischen Teil von Tata Steel im Juni untersagt hatte. Zuletzt wurden die Spekulationen um das "Wie" des eingeschlagenen Weges wieder lauter. So berichtete das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf Konzernkreise, es gebe Gespräche mit dem Stahlhändler Klöckner & Co über eine Übernahme durch Thyssenkrupp. "Das Vorhaben ist sehr konkret und hat gute Chancen, umgesetzt zu werden", heißt es im Umfeld der Verhandlungen laut dem Bericht. 800 Millionen Euro müsste Thyssenkrupp wohl für eine Übernahme berappen. Das Geld soll durch Verkäufe eingenommen werden. Spekulationen um eine Zusammenführung der beiden Stahlhandelsgeschäfte existieren dabei in verschiedener Form schon länger. Die Firmen lehnten dem Bericht zufolge einen Kommentar dazu ab. Zudem könnte auch der deutsche Konkurrent Salzgitter auf den Radar von Thyssenkrupp gelangen, so die Wirtschaftszeitung. Die Vorteile seien immens, mit Einsparungen im mittleren dreistelligen Millionen-Euro Bereich, zitiert das Blatt Branchenkreise. Absehbar sei, so die Zeitung, dass sich die Führung von Thyssenkrupp mit der Idee beschäftigen dürfte. Letztlich gehe daran kein Weg vorbei, so eine "hochrangige Führungskraft" in dem Bericht. "Wenn wir den Schritt nicht endlich gehen, werden uns die Chinesen und Osteuropäer den Markt abnehmen und uns letztlich schlucken." Der Stahlmarkt leidet weltweit unter einer geringen Nachfrage, Überkapazitäten und niedrigen Preisen. Kerkhoff hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass eine Konsolidierung in der Industrie notwendig sei, und dass er solche Optionen auch für seine Geschäfte prüft. Wie die Strategie der Stahlsparte künftig im Details aussehen soll, will das Management früheren Aussagen zufolge bis zum Ende des Kalenderjahres verkünden. Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" aus der vergangenen Woche gibt es auch in der Politik Ideen, die beiden Wettbewerber zu einem "nationalen Champion" zu vereinen. Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann hatte sich dazu im Gespräch mit der Zeitung zurückhaltend gezeigt. Salzgitter sei "nicht doktrinär" festgelegt und würde sich keinen Kooperationen verweigern, sagte er. Zwar habe er "bis heute" noch kein Konzept zu einer Stahlfusion gesehen, das eine für den Konzern "erkennbar vorteilhafte Perspektive" gehabt hätte. Er könne und wolle jedoch nicht ausschließen, "dass es das eines Tages doch geben könnte". Die Aktie von Thyssenkrupp trieb dies am Freitagmorgen weiter an. Das in den vergangenen Monaten stark gebeutelte Papier stieg zu Handelsbeginn um weitere 2,5 Prozent. Bereits am Vortag war der Kurs um mehr als 5 Prozent geklettert - angetrieben von der Hoffnung, dass Thyssenkrupp seine Aufzugsparte zu Geld machen kann. So berichtete das "Manager Magazin" von einem großen Interesse gleich einer ganzen Reihe von namhaften Finanzinvestoren. Damit setzt Thyssenkrupp die Erholung fort und kommt in der Woche auf ein Plus von bislang 13 Prozent. Klöckner & Co legen 17,7 Prozent zu, Salzgitter 3,4 Prozent. Das "HB" schreibt derweil, dass Thyssenkrupp überlege, einen Minderheitsanteil seiner Aufzugsparte an Finanzinvestoren zu verkaufen. Das Unternehmen fährt bei der geplanten Abspaltung seines Aufzuggeschäfts bekanntermaßen zweigleisig: Als primäre Option wünscht sich Kerkhoff zwar einen Börsengang. Damit würde Thyssenkrupp nicht nur Geld durch den Verkauf von Aktien hereinbekommen, sondern könnte auch von künftigen Wertsteigerungen und Dividenden profitieren. Gleichzeitig hat das Management aber auch eine Reihe von Interessensbekundungen auf dem Tisch, sowohl von Finanzinvestoren als auch Wettbewerbern, die ebenfalls geprüft werden. Ein Gang aufs Parkett dürfte jedoch im aktuellen schwankungsanfälligen Börsenumfeld sowie einer sich abschwächenden Konjunktur nur sehr schwierig durchzuziehen sein. Vom "Handelsblatt" zitierte Beobachter halten dies sogar für "so gut wie unmöglich". Ein Verkauf an einen Konkurrenten gilt als wettbewerbsrechtlich schwierig, die europäischen Wettbewerbshüter dürften eine wie auch immer geartete Transaktion vertieft prüfen, was erneut einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen dürfte. Zeit die Thyssenkrupp nicht hat. Zudem ist der Konzern nach dem EU-Verbot der Stahlfusion mit dem europäischen Konkurrenten Tata Steel ein gebranntes Kind. Gegen die Untersagung der Fusion hat der Konzern am Vortag Klage eingereicht und misst dieser eine grundsätzliche Bedeutung zu - auch für zukünftige Transaktionen. Das "Handelsblatt" berichtet nun, ein Verkauf eines Anteils der Aufzugsparte an Finanzinvestoren könnte eine realistische Alternative sein. In einem ersten Schritt könnten ein oder mehrere Investoren eine Minderheit übernehmen, die diese dann bei einem Börsengang in einem besseren Wirtschaftsumfeld wieder verkaufen könnten. Thyssenkrupp könnte so schnell Kapital bekommen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Der Wert der als Kronjuwel geltenden Sparte wird auf etwa 14 Milliarden Euro geschätzt und damit mehr als doppelt so hoch wie der ganze Konzern. Ein ähnliches Modell hat die RAG Stiftung mit dem Spezialchemiekonzern Evonik während der Finanzkrise 2008 durchexerziert. Die Ruhr-Stiftung, die die Ewigkeitslasten des Steinkohlebergbaus schultert, verkaufte ein Viertel an Evonik an den Finanzinvestor CVC anstelle eines geplanten Börsengangs, der nach mehreren erfolglosen Anläufen schließlich 2013 erfolgte. Rund drei Jahre später stieg CVC mit Gewinn aus./nas/knd/jha/
Heute 23.08.2019 09:28:16 Quelle: dpa
Commerzbank feilt an Strategie: Weiterer Stellenabbau?
FRANKFURT (dpa-AFX) - Bei der Commerzbank könnten im Zuge der Neuausrichtung für die nächsten Jahre erneut Hunderte Stellen gestrichen werden. Einem Bericht der "Börsen-Zeitung" (Freitag) zufolge wird über den Abbau von 1800 bis 2500 Stellen in der Frankfurter Zentrale des seit der Finanzkrise teilverstaatlichten Konzerns diskutiert. Auch Pläne für eine Ausdünnung des Filialnetzes mit derzeit rund 1000 Standorten liegen auf dem Tisch. Wegfallen könnten demnach zum Beispiel Arbeitsplätze, die nach dem Ausstieg aus der Schiffsfinanzierung überflüssig geworden seien, sowie Verwaltungsjobs als Folge der Digitalisierung. Ein Sprecher der Commerzbank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Nach Informationen der "Börsen-Zeitung" wollen Vorstand und Aufsichtsrat bei ihrer Strategiesitzung am 25./26. September Entscheidungen treffen. Die Commerzbank sucht nach dem Platzen der erhofften Fusion mit der Deutschen Bank nach Antworten auf Ertragsschwäche und Zinstief. Mit der Konzentration auf Privatkunden sowie Firmenkunden und Mittelstand sieht sich das im MDax gelistete Institut zwar grundsätzlich gut aufgestellt. Mit der Profitabilität jedoch war der Vorstand um Martin Zielke zuletzt nicht zufrieden. Im ersten Halbjahr 2019 brach der Gewinn auf 391 Millionen Euro ein, nach 533 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Im Herbst will das Management einen Plan vorlegen, wie die Bank, deren größter Anteilseigner der deutsche Staat ist, in den nächsten Jahren nach vorne gebracht werden soll. Dann läuft die seit Oktober 2016 verfolgte Strategie aus. Die Commerzbank hat ihre Belegschaft in den vergangenen Jahren bereits erheblich geschrumpft. Die Zahl der Vollzeitkräfte sank von 43 300 zur Verkündung der Strategie im Herbst 2016 auf 40 700 Ende Juni 2019. Bis Ende 2020 sollen es nach aktueller Planung etwa 38 000 sein. Ursprünglich wollte der Vorstand die Belegschaft auf 36 000 Vollzeitkräfte verringern. Doch weil Aufgaben im Zuge der Digitalisierung stärker im eigenen Haus und weniger an externe Dienstleister vergeben werden sollen, setzte der Vorstand die Zielmarke nach oben. In Köpfen gerechnet beschäftigte die Bank Ende Juni 48 644 Mitarbeiter, davon gut 34 900 im Inland./ben/DP/fba
Heute 23.08.2019 09:14:35 Quelle: dpa
DGAP-News: GERRY WEBER International AG: Gericht legt Insolvenzplan zur Einsicht nieder und beraumt Erörterungs- und Abstimmungstermin an (deutsch)
GERRY WEBER International AG: Gericht legt Insolvenzplan zur Einsicht nieder und beraumt Erörterungs- und Abstimmungstermin an ^ DGAP-News: Gerry Weber International AG / Schlagwort(e): Insolvenz/Kapitalrestrukturierung GERRY WEBER International AG: Gericht legt Insolvenzplan zur Einsicht nieder und beraumt Erörterungs- und Abstimmungstermin an 23.08.2019 / 09:14 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- PRESSEMITTEILUNG GERRY WEBER International AG: Gericht legt Insolvenzplan zur Einsicht nieder und beraumt Erörterungs- und Abstimmungstermin an - Gläubiger sollen am 18. September 2019 über finanzielle Sanierung des Modeherstellers abstimmen - Innovatives Konzept zur Gläubigerbefriedigung sieht weit überdurch-schnittliche Quoten von teilweise mehr als 50 % auf die Forderungen vor Halle/Westfalen, 23. August 2019 - In den Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der GERRY WEBER International AG (GWI) sowie der GERRY WEBER Retail GmbH & Co. KG (GWR) sind die von den Gesellschaften eingereichten Insolvenzpläne vom Amtsgericht Bielefeld (Insolvenzgericht) gemäß § 234 Insolvenzordnung (InsO) niedergelegt worden. Das bedeutet, dass der jeweilige Plan nach abgeschlossener Vorprüfung durch das Gericht jetzt von den Verfahrensbeteiligten eingesehen werden kann. Den Insolvenzgläubigern werden die Insolvenzpläne inklusive aller Anlagen auch digital zur Verfügung gestellt. Das Gericht hat gemäß § 235 InsO eine Gläubigerversammlung (Erörterungs- und Abstimmungstermin), die über die Annahme des Plans der GWI entscheiden soll, für den 18. September 2019 um 13:30 Uhr in Bielefeld anberaumt. Am gleichen Tag bereits um 10:00 Uhr findet der Erörterungs- und Abstimmungstermin zum Insolvenzplan der Tochtergesellschaft GWR statt, die ebenfalls über einen Insolvenzplan saniert werden soll. Der Insolvenzplan der GWI bildet die Grundlage für die finanzielle Sanierung der GERRY WEBER Gruppe. Er beruht auf der Investmentvereinbarung, den die GWI am 15. Juli 2019 mit Zustimmung des Sachwalters, Rechtsanwalt Stefan Meyer, mit von Robus Capital Management Ltd. und Whitebox Advisors LLP verwalteten Fonds geschlossen hat. Der Insolvenzplan der GWI sieht vor, dass die Gläubiger der GWI in sechs Gruppen aufgeteilt werden, um ihren individuellen Bedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden. Auch die Aktionäre der GWI sind in einer eigenen Gruppe vorgesehen und werden an der Abstimmung über den Insolvenzplan beteiligt. Nähere Details hierzu werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Den unterschiedlichen Interessenlagen der Gläubiger soll durch differenzierte Angebote Rechnung getragen werden. Die Höhe der jeweiligen Insolvenzquote setzt sich - je nach Gruppe unterschiedlich - aus verschiedenen Bausteinen zusammen, zum Beispiel aus einer festen Barquote von 12,0 %, zusätzlichen Mitteln aus künftigen Desinvestments der Gesellschaft (Logistik-Zentrum Ravenna Park, Restbeteiligung an HALLHUBER) oder aus dem Bezug von wertaufholenden Finanzinstrumenten wie Anleihen und Wandelschuldverschreibungen. Kleinere Gläubiger mit Forderungen bis 2.500 Euro sowie Arbeitnehmer der Gesellschaft erhalten eine erhöhte feste Barquote von 27,0 % sowie zusätzliche Quoten (aber keine Finanzinstrumente), die zu einer Gesamtquote von nahezu 50 % für diese Gläubigergruppe führen könnten. Für die Altaktionäre der GWI ist aus insolvenzrechtlichen Gründen keine Quotenbefriedigung möglich. In der Summe reichen die kalkulatorischen und damit unverbindlichen Befriedigungsquoten von rund 32 % bis zu mehr als 50 % der jeweiligen Forderungen. Diejenigen Gläubiger, die Optionen zur frühzeitigeren Quotenzahlung wählen, erhalten niedrigere Befriedigungsquoten als diejenigen Gläubiger, die ihre Forderungen länger im Unternehmen belassen. Damit wird in jeder Variante eine für Insolvenzverfahren deutlich überdurchschnittliche Insolvenzbefriedigung erwartet. Gläubigern mit Forderungen von mehr als 2.500 Euro werden neben der Barquote mittels Optionsausübungsmöglichkeit Kapitalmarktinstrumente in Form von festverzinslichen Anleihen (straight bonds) und für Großgläubiger auch Wandelschuldverschreibungen (convertible bonds) angeboten. Durch die Optionsausübung zugunsten der Wandelschuldverschreibung und die spätere Wandlung in Aktien haben diese Gläubiger im Rahmen einer erfolgreichen Restrukturierung und entsprechender Entwicklung der Aktienkurse sogar die Chance auf vollständiger Befriedigung ihrer Ansprüche. Robus und Whitebox haben sich verpflichtet, bis zu 49,2 Mio. Euro zur Verfügung zu stellen, die der Finanzierung der Insolvenzquoten in beiden Insolvenzplänen und der Betriebsmittelfinanzierung der GERRY WEBER Gruppe dienen. Zur Herstellung einer wieder soliden Kapitalbasis ist die Herabsetzung des Grundkapitals der GWI AG von derzeit 45.895.960 Euro auf 8.733 Euro (sanierender Kapitalschnitt) sowie eine anschließende Kapitalerhöhung auf 1.025.000 Euro vorgesehen. Die neuen Aktien sollen vollständig von den von Robus und Whitebox verwalteten Fonds gezeichnet werden. Auch die nach dem Kapitalschnitt verbleibenden Altaktien werden an die Fonds übertragen, die damit im ersten Schritt alleiniger Eigentümer der GWI AG werden. Auf Basis bedingter Kapitalerhöhungsmaßnahmen im Insolvenzplan sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch jene Gläubiger der GWI, die Wandelschuldverschreibungen gewählt haben, bis zu maximal 70 % und das Management der GERRY WEBER Gruppe bis zu maximal 10 % am Aktienkapital beteiligt werden. Die bereits 2018 eingeleitete operative Sanierung und Neuausrichtung von GERRY WEBER wird weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben. Die Bestätigung des Insolvenzplans der GWI steht unter dem Vorbehalt marktüblicher Bedingungen wie etwa kartellrechtlicher und steuerlicher Freigaben sowie der Annahme des separaten Insolvenzplans für die Tochtergesellschaft GWR durch deren Gläubiger. Ziel ist, beide Insolvenzverfahren spätestens zum Jahresende 2019 zu beenden. Dr. Christian Gerloff, Generalbevollmächtigter der GWI: "Der Insolvenzplan für die GERRY WEBER International AG ist ein innovativer Ansatz für Insolvenzverfahren dieser Größenordnung in Deutschland. Das Konzept berücksichtigt, dass Gläubiger je nach Größe und Art ihrer Forderungen unterschiedliche Bedürfnisse haben, gerade was die Verbindlichkeit und Zeitnähe einer Quotenzahlung betrifft." Sachwalter Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH: "Ich bin überzeugt, dass dieser kreative und maßgeschneiderte Insolvenzplan den konkreten, durchaus differierenden Gläubigerinteressen von GERRY WEBER in optimaler Weise gerecht wird. Zudem wird in beiden Verfahren eine erfreulich hohe Quote den Gläubigern angeboten werden können. Gemeinsam mit dem Management und den eingesetzten Beratern, die allesamt zeitlich wie inhaltlich einen hervorragenden Job gemacht haben, kann nunmehr dieses komplexe Konzept auf Basis der eingereichten Insolvenzpläne den Gläubigern zur Abstimmung vorgelegt werden. Mit der Annahme der Insolvenzpläne wäre der Durchbruch für eine nachhaltige Sanierung von GERRY WEBER geschafft." Zum Hintergrund Die GERRY WEBER International AG befindet sich seit dem 25. Januar 2019 im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Am 1. April wurde das Verfahren eröffnet. Bei der Tochtergesellschaft GERRY WEBER Retail GmbH & Co. KG wurde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung am 1. Mai 2019 eröffnet. Das Insolvenzgericht hat in beiden Fällen Rechtsanwalt Stefan Meyer von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum Sachwalter bestellt. Dem Vorstand der GERRY WEBER International AG mit Johannes Ehling (Vorstandssprecher sowie Chief Sales Officer und Chief Digital Officer), Florian Frank (Chief Restructuring Officer) und Urun Gursu (Chief Product Officer) steht der in der Modebranche erfahrene Rechtsanwalt Dr. Christian Gerloff (Gerloff Liebler Rechtsanwälte, München) als Generalbevollmächtigter zur Seite. Über die GERRY WEBER Gruppe Die GERRY WEBER International AG mit Sitz in Halle/Westfalen ist ein international operierender Konzern, der drei starke Markenfamilien unter einem Dach vereint: GERRY WEBER, TAIFUN und SAMOON. Darüber hinaus hält GERRY WEBER eine nicht-strategische Beteiligung in Höhe von 12% an der HALLHUBER GmbH. Pressekontakt GERRY WEBER: Lucia Mathée / Gundolf Moritz MATHEE GmbH / Mirnock Consulting GmbH Tel: +49 6227 73 2772 Mail: gmoritz@mirnock-consulting.de Frank Elsner Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH Tel: +49 5404 91 92 0 Mail: office@elsner-kommunikation.de Pressekontakt PLUTA: relatio PR Patrick Sutter / Vanessa Herzog Tel: +49 89 210257 22 Mail: pluta@relatio-pr.de --------------------------------------------------------------------------- 23.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 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