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Heute 18.08.2019 20:02:51 Quelle: dpa
ROUNDUP 2: Vapiano-Chef tritt überraschend zurück
(neu: weitere Details zu Everke im 1. Absatz) KÖLN (dpa-AFX) - Der Chef der angeschlagenen Restaurantkette Vapiano, Cornelius Everke, hat am Sonntag überraschend seinen Rücktritt für Ende August angekündigt. In einer Mitteilung des Unternehmens wurden persönliche Gründe genannt. Der Vertrag werde "einvernehmlich" zum 31. August beendet, hieß es weiter. Der Aufsichtsrat bedauere die Entscheidung von Everke. Er war seit Mai 2018 Vorstandsmitglied und ab Dezember 2018 Vorstandsvorsitzender von Vapiano. Die schnell gewachsene Restaurantkette steckt seit längerem tief in der Krise. Bei einem Umsatz von rund 372 Millionen Euro musste das Unternehmen 2018 einen Verlust von 101 Millionen Euro hinnehmen. Dies lag vor allem an hohen Abschreibungen und höheren Betriebskosten im Zuge der Ausdehnung. Der Schuldenberg wuchs deutlich an. Auf gleicher Fläche - also ohne Berücksichtigung der neuen Restaurants - sank der Umsatz um ein Prozent. Einen Nachfolger für Everke hat Vapiano der Mitteilung zufolge noch nicht gefunden. Die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall soll das Unternehmen vorübergehend bis mindestens April 2020 führen. Die dauerhafte Nachfolge soll dann in einem "strukturierten Prozess" gesucht werden. Der Aufsichtsrat möchte in seiner turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung am Dienstag den Vertrag des Finanzchefs Lutz Scharpe für weitere drei Jahre bis Juni 2023 verlängern. In der Mitteilung von Sonntagabend betont das Unternehmen, Kontinuität auf der Position des Finanzvorstands zu wollen. Das scheint angesichts der Entwicklungen der vergangenen Monate auch notwendig. Dreimal hatte Vapiano im Frühjahr die Vorlage des Jahresabschlusses verschoben und dies mit Verhandlungen wegen eines dringend benötigten Kredits über 30 Millionen Euro begründet. Erst Ende Mai kam eine verbindliche Kreditzusage von den finanzierenden Banken und den Großaktionären. Rund vier Wochen später gab es dann erst den Jahresabschluss. Vapiano war 2017 an die Börse gegangen. Mit den Erlösen aus dem Börsengang setzte die Kette auf Expansion, im vergangenen Jahr kamen mehr als 30 neue Restaurants hinzu. In 33 Staaten ist Vapiano inzwischen präsent mit rund 230 Restaurants, die meisten davon in Deutschland. Noch-Vorstandschef Everke räumte im Juni Fehler bei der Wachstumsstrategie ein. "In der Vergangenheit haben wir uns bei der Auslandsexpansion etwas verhoben", sagte er. Doch die Probleme sind nicht nur im Ausland zu suchen. Lange Warteschlangen sorgten auch in Deutschland bei Kunden immer wieder für Ärger. Dieses Problem will das Unternehmen nach früheren Angaben angehen, indem Arbeitsabläufe geändert und die Menükarte vereinfacht werden. 49 verschiedene Gerichte hatte man dauerhaft auf der Karte plus 10 saisonale Gerichte, zudem konnte man unter elf verschiedenen Pastasorten wählen. Das sei zu viel, zumal das Bestellungen kompliziert mache, sagte Everke im Juni. Einen asiatischen Salat brauche man zum Beispiel künftig nicht mehr. Er kündigte an, die Menükarte bald zu verschlanken. "Wir müssen zurück zu den Wurzeln, also zur klassischen, ehrlichen italienischen Küche."/pos/DP/he
Heute 18.08.2019 19:14:15 Quelle: dpa
DGAP-News: VAPIANO SE: Veränderungen im Vorstand - Amtsniederlegung von Cornelius Everke, Kontinuität durch beabsichtigte Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Vanessa Hall und Verlängerung des Vorstandsmandats von Lutz Scharpe (deutsch)
VAPIANO SE: Veränderungen im Vorstand - Amtsniederlegung von Cornelius Everke, Kontinuität durch beabsichtigte Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Vanessa Hall und Verlängerung des Vorstandsmandats von Lutz Scharpe ^ DGAP-News: VAPIANO SE / Schlagwort(e): Personalie VAPIANO SE: Veränderungen im Vorstand - Amtsniederlegung von Cornelius Everke, Kontinuität durch beabsichtigte Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Vanessa Hall und Verlängerung des Vorstandsmandats von Lutz Scharpe 18.08.2019 / 19:14 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- Vapiano SE: Veränderungen im Vorstand - Amtsniederlegung von Cornelius Everke, Kontinuität durch beabsichtigte Übernahme des Vorstandsvorsitzes durch Vanessa Hall und Verlängerung des Vorstandsmandats von Lutz Scharpe * Vorstandsvorsitzender Cornelius Everke beabsichtigt, sein Amt als Vorstandsmitglied aus persönlichen Gründen zum 31. August 2019 niederzulegen und den Anstellungsvertrag einvernehmlich zu beenden. * Aufsichtsrat beabsichtigt, die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall vorübergehend als Mitglied und Vorsitzende des Vorstands zu bestellen. * Aufsichtsrat strebt kurzfristige Verlängerung des Vorstandsmandats von Lutz Scharpe als CFO um weitere drei Jahre bis Juni 2023 an. Köln, 18. August 2019 - Der Vorstandsvorsitzende der Vapiano SE (ISIN: DE000A0WMNK9), Cornelius Everke, hat den Aufsichtsrat heute darüber informiert, dass er beabsichtigt, sein Amt als Mitglied des Vorstands aus persönlichen Gründen mit Wirkung zum 31. August 2019 niederzulegen und den Anstellungsvertrag einvernehmlich zu beenden. Um in der aktuellen Situation Kontinuität in der Unternehmensleitung zu gewährleisten, beabsichtigt der Aufsichtsrat, die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall für den Fall ihrer Wiederbestellung in den Aufsichtsrat auf der diesjährigen Hauptversammlung vorübergehend als Mitglied und Vorsitzende in den Vorstand zu entsenden. Vanessa Hall hat sich bereiterklärt, das Unternehmen bis mindestens Ende April 2020 zu führen. Der Aufsichtsrat wird darüber hinaus unverzüglich einen strukturierten Prozess zur langfristigen Neubesetzung der Position des Vorstandsvorsitzenden einleiten. Cornelius Everke wurde im Mai 2018 als Chief Operating Officer Mitglied des Vorstands, um das damalige rasche Wachstum des Fast-Casual-Restaurant-Konzepts auf internationalen Märkten zu leiten. Nach dem Ausscheiden des damaligen CEO Jochen Halfmann übernahm er sodann zum Dezember 2018 die Verantwortung als Vorstandsvorsitzender. In dieser Funktion hatte er maßgeblichen Anteil an dem erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung und der strategischen Neuakzentuierung und führte die Vapiano SE in die derzeitige Phase der Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen auf Basis eines durch unabhängige Gutachter validierten Restrukturierungskonzeptes. Vor diesem Hintergrund sieht Cornelius Everke die Vapiano SE in der derzeitigen Phase des strategischen Übergangs gut aufgestellt, ist jedoch zugleich zur Auffassung gelangt, dass er seine spezifische Erfahrung und Kompetenz im Bereich expandierender, internationaler Märkte auf absehbare Zeit nicht im geplanten Umfang zum Wohle der Gesellschaft einbringen kann. Daher stellt er sein Amt zum jetzigen Zeitpunkt aus persönlichen Gründen zur Verfügung. Cornelius Everke, CEO der Vapiano SE: "Ich danke der Vapiano SE für das entgegengebrachte Vertrauen. In dieser zuletzt intensiven Zeit haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Vapiano SE gestellt und ich wünsche der Gesellschaft sowie Vanessa Hall, mit der ich gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, viel Erfolg." Der Aufsichtsrat nahm die Entscheidung von Cornelius Everke mit Bedauern zur Kenntnis und dankt ihm für seine Dienste für die Vapiano SE in der zurückliegenden, herausfordernden Phase. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass nach dem erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung für die laufende Restrukturierung und Umsetzung der strategischen Neuakzentuierung eine Kontinuität in der Unternehmensleitung für die Vapiano SE erforderlich ist. Aus diesem Grunde beabsichtigt er, die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall für den Fall ihrer Wiederbestellung in den Aufsichtsrat auf der diesjährigen Hauptversammlung vorübergehend als Mitglied und Vorsitzende des Vorstands zu bestellen. Vanessa Hall hat als Aufsichtsratsvorsitzende den Prozess der strategischen Neuausrichtung und der Refinanzierung eng begleitet. Sie hat sich bereiterklärt, das Unternehmen bis mindestens Ende April 2020 zu führen. Um langfristig nach dem aktuellen Jahr des strategischen Übergangs eine tragfähige Lösung für die Position des Vorstandsvorsitzenden zu finden, wird der Aufsichtsrat unverzüglich einen strukturierten Prozess zur Suche eines Nachfolgers auf der Position des Vorstandsvorsitzes einleiten, in dem auch Vanessa Hall als langfristige Nachfolgekandidatin in Betracht gezogen wird. Darüber hinaus soll auch auf der Position des Finanzvorstands für Kontinuität gesorgt werden. Der Aufsichtsrat beabsichtigt daher in der turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung am kommenden Dienstag, 20. August 2019, die Bestellung und den Anstellungsvertrag von Lutz Scharpe als CFO für weitere drei Jahre bis Juni 2023 zu verlängern. Hinrich Stahl, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Vapiano SE: "Ich danke Cornelius Everke für seine geleisteten Dienste, insbesondere in der intensiven jüngsten Phase. Wir haben großes Vertrauen in Vanessa Hall, dass sie als CEO den unmittelbar vor uns liegenden Weg gemeinsam mit Lutz Scharpe und Johann Stohner, der seit dem 1. Juli 2019 als Chief Transformation Officer mit an Bord ist, erfolgreich gestalten wird." ____ Über Vapiano Die italienische Lifestylemarke Vapiano begründete 2002 mit ihrem innovativen "Fresh-Casual-Dining-Konzept" eine neue Kategorie in der Systemgastronomie und kombiniert Elemente aus "Fast Casual" und "Casual Dining". Qualität, kompromisslose Frische der Zutaten und Transparenz sind die Basis des Restaurantkonzepts. In jedem Vapiano werden Pasta, Pizzateige, Soßen, Dressings sowie Dolci täglich selbst hergestellt. Die Speisen werden vor den Gästen "à la minute" und nach den Wünschen der Gäste "customized" zubereitet. Zum Erfolgsrezept gehört auch das kosmopolitische Ambiente. Zur Kommunikation einladende lange Eichenholztische, ein hoch gewachsener Olivenbaum sowie ein gemütlicher Bar- und Loungebereich kennzeichnen das Wohlfühlambiente eines jeden Vapiano. Vapiano steht ferner für Selbstbestimmung und Individualität und so kann der Gast zwischen verschiedenen "Guest Journeys" wählen: der Gast entscheidet, ob er seine Speisen beim Vapianisti, am Terminal oder über die Vapiano App bestellt und ob er diese über die Chipkarte oder die App bezahlt. Zudem bietet das Unternehmen erfolgreich in immer mehr Restaurants Take away- und Lieferservice-Dienste an, so dass der Gast Vapiano "anytime, anyplace, anywhere" genießen kann. Von Hamburg aus verbreitete sich das Erfolgskonzept schnell in die ganze Welt: Zum 31. März 2019 gehören 233 Restaurants in 33 Ländern auf fünf Kontinenten zum Vapiano-Netzwerk. Die Vapiano-Aktien (ISIN: DE000A0WMNK9) werden seit dem 27. Juni 2017 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Weitere Informationen finden Sie auf ir.vapiano.com. Kontakt: Nicole Avenia Telefon: +49 221 67001 219 E-Mail: ir@vapiano.eu Finanz- und Wirtschaftpresse: Dariusch Manssuri, IR.on AG Telefon: +49 221 9140 975 E-Mail: vapiano@ir-on.com --------------------------------------------------------------------------- 18.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Unternehmen: VAPIANO SE Im Zollhafen 2-4 50678 Köln Deutschland Telefon: +49 (0) 221 67001-0 Fax: +49 (0) 221 67001-205 E-Mail: info@vapiano.eu Internet: www.vapiano.com ISIN: DE000A0WMNK9 WKN: A0WMNK Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Tradegate Exchange EQS News ID: 859149 Ende der Mitteilung DGAP News-Service --------------------------------------------------------------------------- 859149 18.08.2019 °
Heute 18.08.2019 18:54:22 Quelle: dpa
ROUNDUP: Vapiano-Chef tritt überraschend zurück
KÖLN (dpa-AFX) - Der Chef der angeschlagenen Restaurantkette Vapiano, Cornelius Everke, hat am Sonntag überraschend seinen Rücktritt für Ende August angekündigt. In einer Mitteilung des Unternehmens wurden persönliche Gründe genannt. Der Vertrag werde "einvernehmlich" zum 31. August beendet, hieß es weiter. Die schnell gewachsene Restaurantkette steckt seit längerem tief in der Krise. Bei einem Umsatz von rund 372 Millionen Euro musste das Unternehmen 2018 einen Verlust von 101 Millionen Euro hinnehmen. Dies lag vor allem an hohen Abschreibungen und höheren Betriebskosten im Zuge der Ausdehnung. Der Schuldenberg wuchs deutlich an. Auf gleicher Fläche - also ohne Berücksichtigung der neuen Restaurants - sank der Umsatz um ein Prozent. Einen Nachfolger für Everke hat Vapiano der Mitteilung zufolge noch nicht gefunden. Die Aufsichtsratsvorsitzende Vanessa Hall soll das Unternehmen vorübergehend bis mindestens April 2020 führen. Die dauerhafte Nachfolge soll dann in einem "strukturierten Prozess" gesucht werden. Der Aufsichtsrat möchte in seiner turnusmäßigen Aufsichtsratssitzung am Dienstag den Vertrag des Finanzchefs Lutz Scharpe für weitere drei Jahre bis Juni 2023 verlängern. In der Mitteilung von Sonntagabend betont das Unternehmen, Kontinuität auf der Position des Finanzvorstands zu wollen. Das scheint angesichts der Entwicklungen der vergangenen Monate auch notwendig. Dreimal hatte Vapiano im Frühjahr die Vorlage des Jahresabschlusses verschoben und dies mit Verhandlungen wegen eines dringend benötigten Kredits über 30 Millionen Euro begründet. Erst Ende Mai kam eine verbindliche Kreditzusage von den finanzierenden Banken und den Großaktionären. Rund vier Wochen später gab es dann erst den Jahresabschluss. Vapiano war 2017 an die Börse gegangen. Mit den Erlösen aus dem Börsengang setzte die Kette auf Expansion, im vergangenen Jahr kamen mehr als 30 neue Restaurants hinzu. In 33 Staaten ist Vapiano inzwischen präsent mit rund 230 Restaurants, die meisten davon in Deutschland. Noch-Vorstandschef Everke räumte im Juni Fehler bei der Wachstumsstrategie ein. "In der Vergangenheit haben wir uns bei der Auslandsexpansion etwas verhoben", sagte er. Doch die Probleme sind nicht nur im Ausland zu suchen. Lange Warteschlangen sorgten auch in Deutschland bei Kunden immer wieder für Ärger. Dieses Problem will das Unternehmen nach früheren Angaben angehen, indem Arbeitsabläufe geändert und die Menükarte vereinfacht werden. 49 verschiedene Gerichte hatte man dauerhaft auf der Karte plus 10 saisonale Gerichte, zudem konnte man unter elf verschiedenen Pastasorten wählen. Das sei zu viel, zumal das Bestellungen kompliziert mache, sagte Everke im Juni. Einen asiatischen Salat brauche man zum Beispiel künftig nicht mehr. Er kündigte an, die Menükarte bald zu verschlanken. "Wir müssen zurück zu den Wurzeln, also zur klassischen, ehrlichen italienischen Küche."/pos/DP/he
Heute 18.08.2019 18:27:09 Quelle: dpa
Nach Wechsel zu Adidas: Ex-Ausrüster kritisiert Schalke-Torwart Nübel
GELSENKIRCHEN (dpa-AFX) - U21-Nationaltorhüter Alexander Nübel muss sich wegen der Umstände seines Wechsels des Handschuh-Ausrüsters heftige Kritik gefallen lassen. Sein bisheriger Ausrüster ("POPE's Goalkeeper Gloves") schrieb am Sonntag in den sozialen Netzwerken, das Verhalten des Torhüters vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 habe "nachweisbar alles andere als die geforderte Sozialkompetenz für einen Kapitän des FC Schalke 04 und dessen Vereinswerte verkörpert". Nübels Berater Stefan Backs kommentierte den ungewöhnlichen Vorgang gelassen. Firmen-Chef Christoph Nowak sei "ein leidenschaftlicher Mensch, der Herzblut in seine Arbeit steckt. Dass er enttäuscht ist, dass Alex künftig nicht mehr seine Handschuhe trägt, kann ich verstehen", sagte Backs der Deutschen Presse-Agentur. "Ob man damit in die Öffentlichkeit gehen muss und ob das seinem Geschäft dienlich sein wird, weiß ich nicht." Nowak rechtfertigte sein Vorgehen. "Man muss immer damit rechnen, dass einer für die Großen interessant wird. Aber dann muss man sich fair verhalten. Das war in dem Fall nicht so", sagte er. "Kurz bevor er ins Training eingestiegen ist, haben wir uns noch über neue Modelle unterhalten. Nichts deutete darauf hin, dass er uns verlassen könnte." In einer 25-sekündigen WhatsApp-Nachricht habe Nübel mitgeteilt, "dass er wahrscheinlich künftig Adidas trägt", so Nowak. Endgültig informiert habe Nübel das Unternehmen über seinen Wechsel laut Nowak nicht. Seit der Nachricht habe er "ihm vier oder fünf Wochen Zeit gegeben, das noch freundschaftlich zu regeln, aber es ist nie etwas gekommen", sagte Nowak. Backs erklärte, Nübel habe versucht, Nowak zu erreichen. Weil dies nicht gelungen sei, habe er die WhatsApp-Nachricht geschickt./sho/DP/he